UEFA boykottiert Investorenpläne der FIFA

31. Juli 2026 11:23 ratamahata Fußball,Sport allgemein , , , ,

Gianni Infantino unter Druck

Der Präsident des Weltfußball Verbandes FIFA, Gianni Infantino, gerät mit seinen Plänen, die Fußball Weltmeisterschaft in Teilen an Investoren zu verkaufen, zunehmend unter Druck. Der Europäische Fußball-Verband UEFA hat mit dem Boykott der Fußball Weltmeisterschaft gedroht, wenn er an seinen Plänen festhält. Auch andere Verbände wie der CONCACAF haben sich von ihm distanziert.

Korruptionsvorwürfe gegen Infantino

Gianni Infantino hatte bereits Investoren acquiriert, ohne die anderen Verbände im Vorwege zu konsultieren. Zu den möglichen Investoren gehören mit Joshua Kushner auch Personen aus dem Umfeld des US-Präsidenten Donald Trump, der bereits bei der kürzlich beendeten WM für einige „Neuheiten“ gesorgt hatte. So wurde auf sein Geheiß eine Rote Karte gegen den US-amerikanischen Spieler Folarin Balogun für das Achtelfinale zurückgenommen. Das hatten die USA dann trotz seiner Teilnahme mit 1:4 gegen Belgien verloren. Auch JPMorgan Chase wird als möglicher Investor genannt. Zudem hatte Infantino in einem Brief Nationen, die seinen Plänen zustimmen, eine Summe von 20.000 Mio EURO versprochen. Mit dem Verkauf an Investoren wird entsteht ein immenser Druck, immer mehr Gewinne zu erzielen. So würden wohl immer mehr Wettbewerbe hinzukommen, wie es bereits im vergangenen Jahr mit der Club-WM schon eingeführt wurde.

Frauen WM 2027 auf der Kippe

Ein Boykott der 55 europäischen Verbände bei der WM im Jahr 2030 käme einer Bankrotterklärung des Wettbewerbs gleich. Immerhin kamen zuletzt sechs der acht Viertelfinal-Teams aus Europa. Der Boykott würde nicht nur die Weltmeisterschaft 2030 betreffen sondern auch die Frauen-WM im kommenden Jahr in Brasilien. Mit der CONCACAF haben zudem 41 Verbände aus Nord- Mittelamerika und der Karibik dem Investorendeal eine Absage erteilt.